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Aroniabeeren BIO
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Neben Vitaminen (Vitamin E, Beta-Carotin und Folsäure), Mineral- und Ballaststoffen (Kalium, Calcium, Magnesium und Zink) weisen die Aroniabeeren einen enorm hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen, die freie Radikale binden können und positiv auf den Stoffwechsel und gegen verschiedene Krankheiten wirken sollen, auf.
Aufgrund des hohen Flavonoid-, Folsäure, Vitamin-K- und Vitamin-C-Gehalts[2] zählt(e) die Aronia in Polen und Russland zu den Heilpflanzen. Wegen ihrer kräftigen roten Farbe (Anthocyane) wird sie ferner als Ersatz für Lebensmittelfarben (vor allem Cochenillerot A) verwendet.
In der ehemaligen UdSSR wurde die Apfelbeere = Aroniabeere aufgrund ihrer auch für die Medizin wertvollen Inhaltsstoffe zu den Heilpflanzen gerechnet. So wurden Aroniabeeren z.B. für die Herstellung von Vitamin-Tabletten verwendet, und auch Medikamente gegen Kapillartoxikosen, anazide Gastritis und Blutungen werden aus ihnen gewonnen (Friedrich, Schuricht 1985). Auch gegen Kinderkrankheiten, Leber- und Gallenerkrankungen, Magenentzündungen, Allergien, Hautkrankheiten und sogar bei Strahlenschäden sollen Aroniabeeren helfen (Albrecht et. al. 1995). Daneben werden aus Apfelbeeren auch blutdrucksenkende Medikamente hergestellt. Weiterhin wurden sie auch zu Trockenfrüchten verarbeitet, welche reich an vitamin-P-aktiven Stoffen sind (Friedrich, Schuricht 1985).
Die erbsengroßen, schwarzen, häufig wachsartig überzogenen Früchte, die ab Mitte August bis Oktober geerntet werden können, schmecken süß-säuerlich-herb, heidelbeerähnlich. Die Beeren werden entweder getrocknet (wie Rosinen) verwendet, oder durch Dampfentsaften als Saft getrunken.
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Aroniabeeren 100 g
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